Ken Lewis Won’t Settle Civil Charges With Cuomo, Bernanke And Paulson Will Likely Appear As Defense Witnesses In Trial

Yet another development in the saga of Ken Lewis, which everyone seems to have mostly forgotten now, who as a reminder is being sued by NY AG Andrew Cuomo, was just broken by Charlie Gasparino who claims that the former head of BofA is refusing to settle and will instead likely go to trial. In his lawsuit Cuomo alleges that Lewis violated civil securities laws by not alerting shareholders to the enormity of the losses prior to their vote. The cherry on top: Bernanke and Paulson will likely end up as defense witnesses - we wonder if the two will invoke the 5th against self-incrimination.

From Fox Business:

Former Bank of America CEO Kenneth Lewis has told his attorneys that he doesn’t want to settle civil charges brought by the New York Attorney General’s office that he failed to properly alert shareholders about upcoming losses in order to complete an ill-fated purchase of Merrill Lynch at the height of the financial crisis, FBN has learned.


Lewis has made his intentions clear to his legal team, headed by former U.S. Attorney for the Southern District, Mary Jo White, after Andrew Cuomo’s office offered to start settlement negotiations with the former CEO. Lewis left Bank of America at the beginning of the year amid various probes into the big bank’s purchase of struggling brokerage firm Merrill Lynch in the fall of 2008. BofA agreed to purchase Merrill the same weekend that Lehman fell into bankruptcy and sparked the most critical phase of the financial meltdown, leading the massive government bailout of the financial system.

...
FBN has learned that both Paulson and Bernanke may be called as witnesses by White if the case goes to trial, as Lewis now wants. That is, of course, unless the case gets dismissed, which White plans to file for at some point. No court date has been set.

 

The Latest SLIX

The SLIX indicator (whose definition is contained here) is sure looking bearish for the market, because this blog's popularity is on the wane big-time. The peak popularity - February 5th (tinted in green) coincided exactly with the bottom of the market. Current traffic, highlighted in magenta, is the pits - - the lowest non-holiday weekday traffic for as long as I have data (all those very low data points are Saturdays and Sundays, with a few holidays too).

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Deutschland: Wie US-Gewerbeimmobilien deutsche Banken gefährden

Ein interessanter Artikel aus der Wirtschaftswoche, der speziell die Gefahren für die deutsche Banken aus den amerikanischen Gewerbeimmobilien beleuchtet – incl. interessanter Grafiken und einem interessanten Detail: die Möglichkeit für Banken, drohende Verluste zu verstecken und zu verschieben wird sogar amtlich gefördert!

Gewerbeimmobilien Wie US-Immobilien deutsche Banken gefährden

Mark Böschen (Frankfurt), Heike Schwerdtfeger (Frankfurt), Andreas Henry (New York) 27.01.2010

In den USA drohen Milliardenverluste bei Gewerbeimmobilien – und deutsche Banken drehen heftig mit an dem gefährlich schlingernden Rad. Wie die Branche das Problem verschleiert, welche Lasten auf Wirtschaft und Börse zukommen.

Wo der zu Stein gewordene amerikanische Traum stand, klafft heute eine trostlose Lücke: Das Drake Hotel in Manhattan, 1926 gebaut, war das Zuhause von Stummfilmstars, später beherbergte es den Boxer Muhammad Ali und den Pianisten Glenn Gould. Berühmt war es in den Sechzigerjahren für das „Shepheard’s“, eine der ersten Diskotheken New Yorks, wo DJ George Hyatt herrschte, nach seinem Motto: „Wenn die Leute anfangen zu reden, drehe ich die Musik lauter.“ An einem Sonnabend des Jahres 1965 standen 1200 Menschen vor dem Drake Hotel auf der Park Avenue und begehrten Einlass in den Club. Fünf Jahre später residierte Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Hermann Josef Abs im Drake.

Seine Nachfolger aber halfen dabei, es plattzumachen: Die Deutsche Bank organisierte 2006 den Kredit über 418 Millionen Dollar, mit dem Harry Macklowe das Drake kaufte — und abreißen ließ. Der Baulöwe wollte einen Büroturm bauen, mit Boutiquen auf den unteren Etagen.

Vier Jahre später verbirgt ein löchriger Bauzaun nur notdürftig eine der teuersten Baulücken der Welt. Macklowe hat sich an dem Geschäft verhoben, die Deutsche Bank beantragte im September 2008 die Zwangsvollstreckung, auch im Auftrag der Investoren, an die sie den Großteil des verpackten und aufgeteilten 418-Millionen-Kredits weiterverkauft hatte. Einige werden viel Geld verlieren: Vor wenigen Tagen kaufte Macklowe laut US-Medien mit einem neuen Partner Kreditanteile zu Billigpreisen zurück.

Immobilieninvestoren drohen gigantische Verluste

Die Geldgeber des Drake-Deals sind mit ihren Problemen nicht allein. Immobilieninvestoren in den USA drohen gigantische Verluste. So wie die Deutsche Bank haben auch andere deutsche Kreditinstitute auf dem Höhepunkt des Booms Großprojekte finanziert. Seitdem sind die Preise um 43 Prozent eingebrochen, sagt die Ratingagentur Moody’s. Viele Schuldner liegen unter Wasser – die Kredite bei Banken sind höher als der Wert der Immobilie. Die Leerstandsrate bei Büros beträgt in den USA gut 16 Prozent, in New York sind die Mieten um bis zu 45 Prozent eingebrochen. Wenn Mieten aber nicht mehr reichen, um Zinsraten zu zahlen, wird es eng.

Für Gewerbeimmobilien – dazu zählen große Bauprojekte für Apartment- und Mietobjekte genauso wie Büroimmobilien, Einkaufszentren, Hotels und Spielcasinos – haben Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 779 Milliarden Dollar Kredit aufgenommen. Das Geschäftsgebaren erinnert stark an das auf dem privaten Wohnungsmarkt, wo Millionen minderwertiger Subprime-Kredite vergeben und weiterverkauft wurden. Als die schwachbrüstigen US-Schuldner die Hauskredite nicht mehr bedienen konnten, crashte der Kreditmarkt – die Finanzkrise begann.

Ähnlich wie schnöde Eigenheimdarlehen verpackten findige Banker auch Gewerbeimmobilienkredite in undurchschaubare Pakete. Die Banken reichten die Bündel weiter und hielten deren Risiken so aus ihren Bilanzen. Das Versteckspiel führte dazu, dass Banker Kredite vergaben, die sie nicht verteilt hätten, falls die Darlehen auf ihren Büchern hätten bleiben müssen. In den kommenden Jahren müssen enorme Summen umgeschuldet werden. Doch weil Immobilien-Sicherheiten stark an Wert verloren haben, werden viele Investoren keine neuen Kreditgeber finden.

“Unmöglichkeit, bestehende Kredite zu refinanzieren”

Gewerbeimmobilien gelten deshalb als der nächste Gewittersturm, der Wirtschaftswachstum und Bankbilanzen treffen könnte. Wenn der Blitz einschlägt, erschüttert er auch die Börsen, vor allem die Banktitel. Auch wegen der „wachsenden Ausfälle bei Gewerbeimmobilien-Krediten“ hält Vermögensverwalter Bert Flossbach Bankaktien für uninteressant: Zu unwägbar seien die Gefahren.

„Wegen des Problems der Gewerbeimmobilien-Kredite droht ein Rückschlag am Aktienmarkt“, sagt Jörg Märtin, der für Georgieff Capital deutsche Unternehmen bei Börsengängen und Kapitalerhöhungen berät. Selbst Börsen-Optimisten wie David Kostin, für US-Aktien zuständiger Stratege bei Goldman Sachs, hält US-Gewerbeimmobilien für „ein echtes und ernsthaftes Problem“. Immer mehr Kredite würden ausfallen, deshalb mache er sich Sorgen um die US-Regionalbanken.

„Das größte Problem ist die Unmöglichkeit, bestehende Kredite zu refinanzieren“, sagt Kostin. „Es gibt einfach keine Käufer für verbriefte Immobilienkredite.“ Wenn Banken Kredite verlängern würden, blieben sie also auf dem Risiko sitzen. Tatsächlich wurden in den zwölf Monaten bis November 2009 nur 48 Milliarden Dollar in verbriefte Immobilienkredite („Commercial Mortgage Backed Securities“, CMBS) investiert. In den zwölf Monaten bis Oktober 2007 waren es dagegen 547 Milliarden Dollar — elf Mal so viel. Der Markt liegt am Boden. „Das Problem wird von den optimistischen Aktien-Investoren ignoriert, viele wissen nicht, was CMBS heißt“, sagt der ehemalige JP-Morgan-Banker Märtin. „Aber das kann sich schnell ändern. Vor zwei Jahren wusste auch kaum jemand, was Subprime-Immobilien sind.“

Bedrohung für das gesamte Finanzsystem

„Die Probleme bei Gewerbeimmobilien schaffen ein bedeutendes Risiko für das gesamte Finanzsystem“, warnte auch Kenneth Rosen von der Berkeley-Universität vor wenigen Tagen bei einer Anhörung des US-Kongresses. Er schätzt, dass der Crash in den kommenden Jahren 800 bis 1000 Milliarden Dollar an Eigenkapital und Krediten vernichten wird. Die Verluste werden nach und nach sichtbar, wenn Unternehmen beim Versuch scheitern, ihre Schulden zu refinanzieren. „Es drohen immer mehr Insolvenzen von Immobiliengesellschaften, was die sich mühsam stabilisierenden Finanzmärkte erneut belasten könnte“, sagt Andreas Busch, Ökonom beim Anleihefonds-Anbieter Bantleon.

Grafik: Preise für US-Immobilien

Preise für US-Immobilien (Klicken für größere Darstellung)

Die Zahlen sind dramatisch: Immobilienanalyst Richard Parkus von der Deutschen Bank erwartet, dass speziell die in den Boomjahren 2005 bis 2008 generierten Kredite zu hohen Verlusten führen werden. Für die 2007 ausgegebenen Darlehen prophezeit er einen Gesamtverlust von 21,3 Prozent der Kreditsumme.

Eine Abschreibungswelle bedroht die Existenz von mehr als 550 kleinen und mittelgroßen US-Banken, sagt Berkeley-Professor Rosen. Gerade diese stürzten sich in den vergangenen Jahren auf die Finanzierung von Gewerbeimmobilien, weil größere Banken den Wohnimmobilien-Markt beherrschten. Die Regionalbanken haben, anders als die großen Häuser, Immobilienkredite auch nur selten gebündelt und weiterverkauft, sondern sitzen selbst auf dem Risiko. „Wenn kleinere Banken zusammenbrechen, sinkt das bereits knappe Kreditangebot für kleinere Unternehmen und für Privatleute noch weiter“, sagt Rosen. Eine Last für die US-Konjunktur. Hinzu kommt, dass Bauindustrie und Dienstleister leiden, weil niemand mehr Büros oder Shoppingmalls baut.

Bis die Gewerbeimmobilien-Branche sich erholt hat, könnten zehn Jahre vergehen, sagt Kenneth Laub. Der 70-Jährige ist seit 1963 im Geschäft, damals heuerte er bei der Branchengröße Tishman an. Sein eigenes Unternehmen hat in 40 Jahren Transaktionen für 40 Milliarden Dollar betreut. „Wir sind die Letzten, die den Abschwung spüren — es geht gerade los. Wir werden auch die Letzten sein, die sich erholen“, sagt Laub. „Dieser Crash ist kein Problem von Angebot und Nachfrage, sondern der Überschuldung.“ Harvard-Ökonom Martin Feldstein sieht ein „Desaster“ heraufziehen.

EZB: Abschreibungsbedarf von 553 Milliarden Euro

Das trifft auch die Banken jenseits des Atlantiks. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat vor wenigen Wochen ihre Schätzung für die ihnen drohenden Finanzkrisen-Abschreibungen erhöht – auf 553 Milliarden Euro für die Jahre 2007 bis 2010. Bis Oktober hatten die Banken erst 180 Milliarden Euro abgeschrieben und 121 Milliarden Euro für die Risikovorsorge zurückgelegt — bleibt eine Lücke von 250 Milliarden Euro.

Den Gewerbeimmobilien-Markt bezeichnet EZB-Vize Lucas Papademos als eines der Hauptrisiken für die Wirtschaftserholung. Die Preise fallen auch in Europa, im Schnitt 2009 um zwölf Prozent. In einigen Ländern gab es bereits einen Preiseinbruch von über 30 Prozent. Investoren in England, Spanien, Osteuropa und vor allem in den USA sitzen auf Großkrediten, die längst nicht mehr den Kaufpreis wert sind. Diese Investoren stehen am Rand des Ruins – „on the edge“, wie es auf Englisch heißt, auf der Kippe.

Vor wenigen Monaten klang „Edge“ dagegen noch nicht nach Pleite, nach Schwelle zum Abgrund, sondern nach Stufe zu etwas Neuem: „The Edge“ heißt ein Apartment-Turm, der gut verdienende New Yorker aus Manhattan weglocken sollte, nach Williamsburg, auf die andere Seite des East River. Doch der Komplex mit 904 Luxuswohnungen, der in den nächsten Monaten fertig werden soll, ist bereits heute ein Symbol des auf Kante finanzierten Baubooms in den USA. Das einstige Arbeiterviertel Williamsburg hat der Bauwahn zum Immobilien-Krisengebiet gemacht: Halbfertige Bauprojekte an fast jeder Ecke, viele davon gestoppt oder zwangsversteigert. Wirklich flott gehe es auch bei dem Weiterbau von „The Edge“ nicht zu, sagt ein Bauarbeiter, der in der Mittagspause vor der Ziegelwand eines verlassenen Gebäudes raucht, „warum auch sich beeilen? Es würde eh nur leer stehen.“

Hypo Real Estate dick eingestiegen

Erst ein Bruchteil der Apartments ist verkauft. Bauherr Douglaston Development will umgerechnet mehr als 6000 Euro pro Quadratmeter – Manhattan-Preise. „Wir haben eine abgesicherte Finanzierung“, lässt Douglaston-Vorstand Jeffrey Levine verlauten, „deshalb sind wir in der Lage, den Sturm zu überstehen.“

Deutsche Steuerzahler sollten Levine die Daumen drücken. Denn der Hauptfinanzier von „The Edge“ ist die Hypo Real Estate (HRE). Die verstaatlichte und mit Steuergeldern am Leben gehaltene Bank sagt nichts zu ihrem Engagement an der Uferfront von Williamsburg. Aus Kreditunterlagen, die das Analysehaus Real Capital Analytics ausgewertet hat, geht hervor, dass die HRE für das Projekt im Oktober 2005 eine Hypothek von 460 Millionen Dollar bereitgestellt hat.

Grafik: Fällige Rückzahlung für Kredite

Fällige Rückzahlung für Kredite (Klicken für größere Darstellung)

Wie viel abgeschrieben wurde, wie viel die HRE heute noch in den Büchern hält, ist unklar. „Doch die zittern gewaltig“, sagt ein deutscher Banker, „vor allem, wenn man bedenkt, was nebenan passiert ist.“ Dort musste der US-Konzern Toll Brothers bei dem Luxusprojekt Northside Piers nach schleppendem Verkauf die Preise um mehr als ein Drittel kappen.

Bei der HRE kletterte das Volumen der auf einer Beobachtungsliste stehenden Problemkredite im Bereich Gewerbeimmobilien seit Ende 2008 von fünf Milliarden Euro innerhalb eines halben Jahres um 79 Prozent auf neun Milliarden Euro. „Die deutlichsten Zuwächse sind in den USA“, heißt es dazu kleinlaut im Konzernzwischenlagebericht. Nicht verwunderlich, wenn man auf den Finanzierungsrausch der HRE in den Boomjahren 2006 und 2007 in den USA blickt: 520 Millionen für ein Ski-Resort in Aspen, 182 Millionen für ein Wohn- und Einkaufsprojekt in Denver, 240 Millionen für ein Hotel des Investors Donald Trump in Las Vegas und 442 Millionen für eines auf Hawaii, 393 Millionen für zwei Luxuswohnblocks in Atlanta, 105 Millionen für ein Entertainment-Center in Harlem.

Riskante Kreditfinanzierungen für US-Gewerbeimmobilien landeten auch noch auf einem anderen Weg in der Bilanz der HRE. 2006 legte die Bank den Quadra Realty Trust auf, einen Immobilienfonds, den sie im Februar 2007 an der New Yorker Börse einführte. Die HRE behielt 35 Prozent, konnte aber gleich zu Beginn 246 Millionen Dollar eigene Finanzierungen in späteren Krisengebieten wie Miami, Las Vegas und New York im Fonds abladen.

Meister des miserablen Timings

Die Idee dahinter: Die Bank hätte nicht nur als Konsortialführer an der Kreditvergabe verdient, sondern auch als Manager des Fonds kassiert – und zudem das eigene Kreditrisiko auf andere Schultern verlagert. Doch die HRE-Manager erwiesen sich vor allem als Meister des miserablen Timings. Weniger als ein Jahr nach dem Börsengang musste die HRE die Anteile des Fonds, der Eignern nur herbe Kursverluste beschert hatte, zurückkaufen – zu 38 Prozent über dem Börsenkurs. Wegen der Finanzkrise hatte die Refinanzierung des auf fast 700 Millionen Dollar Kreditvolumen angeschwollenen Fonds gestockt, Kreditgeber forderten ihr Geld zurück.

HRE hätte ohnehin einspringen müssen. Jetzt hat sie das Kreditportfolio von Apartmentblöcken, Geschäftshäusern, Hotels und Büros in der Bilanz. Es dürfte weiter an Wert verloren haben. Über 400 Millionen Dollar des Portfolios steckten in besonders riskanten Baudarlehen.

HSH stieg erst auf dem Höhepunkt ein

„Sie tauchten spät hier auf, sind aber dafür umso aggressiver aufgetreten“, spottet ein deutscher Banker über die HSH Nordbank. Heute knabbert die ums Überleben kämpfende Bank an den Folgen. So hatten die Norddeutschen noch Ende 2007 750 Millionen Dollar Kredit bereitgestellt, den ein Spekulant für die Umwandlung des Apartmentkomplexes „Manhattan House“ mit fast 600 Einheiten auf der Upper East Side in Luxuswohnungen brauchte.

Den HSH-Leuten war es zunächst sogar gelungen, ein Finanzierungskonsortium auf die Beine zu stellen. Doch als die Bewohner sich gegen Mieterhöhungen und die Umwandlung in Luxuswohnungen wehrten und zudem der Verkauf nur sehr schleppend in Gang kam, kniffen die HSH-Partner. Laut dem Branchendienst „Commercial Mortgage Alert“ zwangen sie die Deutschen, alle Darlehen und damit das ganze Kreditrisiko zu übernehmen. Angeblich hatte die HSH zu diesem Zeitpunkt in den USA bereits rund sechs Milliarden Dollar Kreditvolumen, die sie nicht mehr syndizieren konnte und deshalb in die eigenen Bücher nehmen musste. Die HSH will sich dazu nicht äußern.

Ein ähnliches Malheur passierte der Frankfurter Helaba. Gemeinsam mit dem sparkasseneigenen Fondshaus Deka vergab sie einen 415-Millionen-Kredit für das Toy Building am Madison Square. Co-Eigner des Gebäudes war die Investmentbank Lehman Brothers. Das zu mehr als der Hälfte leer stehende Bürogebäude ist Teil des Lehman-Konkursverfahrens. Möglicherweise müssen die Hessen das Objekt übernehmen, um Verluste bei einer Zwangsveräußerung zu verhindern. „Wir müssen nur einen Mieter finden, dann wird das noch was“, gibt sich Hans-Christian Ritter von der Helaba in New York optimistisch.

Selbst mit vermeintlich erstklassigen amerikanischen Partnern fielen deutsche Banken in New York auf die Nase. So war die Commerzbank-Tochter Eurohypo im August gezwungen, den 30-stöckigen neu gebauten Apartmentturm „Forte“ in Brooklyn selbst zu übernehmen. In dessen Fertigstellung wollte Mehrheitsinvestor Goldman Sachs angesichts düsterer Aussichten offensichtlich kein zusätzliches Geld mehr investieren. Goldman musste bereits 35 Millionen Dollar abschreiben. Eurohypo-Manager Clifford Rooke hofft, mit einem blauen Auge davonzukommen: „Wir arbeiten sehr hart daran, unser Investment zu 100 Prozent zurückzuerhalten.“

Problem-Hochhaus: Finanzierung von NordLB und Eurohypo

Schlimmere Bauchschmerzen bereitet ihm ein Mammutprojekt auf der anderen Seite der Brooklyn Bridge. Dort, im von der Krise besonders geschüttelten Financial District, klettert gerade die silberne Titanfassade des Beekman Tower, eines vom Stararchitekt Frank Gehry entworfenen 76 Stockwerke hohen Wolkenkratzers, an einem Stahlgerüst empor. Die Eurohypo war mit der Nord/LB einer der Konsortialführer für ein 680 Millionen Dollar schweres Baudarlehen.

Bereits im vergangenen Frühjahr gab es Stress mit dem Bauherren, der sogar drohte, den Turm um die Hälfte zu kappen. Jetzt könnten angesichts der eingebrochenen Preise für Eigentumswohnungen die rund 900 Luxuswohnungen, von denen im Financial District bereits Hunderte zum Verkauf stehen, in Mietwohnungen verwandelt werden. Das würde aber auch bedeuten, dass die Banken das geliehene Geld nicht so schnell wieder zurückbekommen werden wie geplant. Und ob die Mieteinnahmen ausreichen werden, um die Zinszahlungen zu decken, ist angesichts der in dem Viertel bereits um deutlich mehr als 20 Prozent eingebrochenen Mieten zweifelhaft.

Offene Immobilienfonds mischen mit

Tabelle: Engagement deutscher Banken bei Krediten für Gewerbeimmobilien

Engagement deutscher Banken bei Krediten für Gewerbeimmobilien (Klicken für größere Darstellung=

Auch deutsche Anleger sind in den USA mit von der Partie: Offene Immobilienfonds haben 3,7 Milliarden Euro in rund 50 Bürogebäude und Einzelhandelsobjekte investiert – vier Prozent der 92 Milliarden Euro, die die Fonds verwalten.

Allein der KanAm US-Grundinvest-Fonds hat zwölf US-Immobilien im Bestand. Die Anleger kommen zurzeit nicht an ihr Geld: Die Fondsgesellschaft nimmt keine Anteile von Anlegern zurück, weil die Liquidität knapp geworden ist und Immobilien in der Größenordnung von 150 bis 300 Millionen Dollar nur schwer verkäuflich sind. 2008 machte der Fonds noch 11,9 Prozent plus, 2009 rutschte die Rendite auf minus ein Prozent – primär wegen des gesunkenen Dollar-Kurses. Hohe Abwertungen von US-Objekten durch Sachverständige gibt es weder bei KanAm noch bei den anderen Fonds. Sie berufen sich darauf, dass ihre Gebäude langfristig und sicher vermietet seien.

Das gleiche Bild bei der Deutschen Bank: Der Immobilienfonds Grundbesitz Global, der rund 20 Prozent seines Vermögens in den USA investiert, beteiligte sich noch im Herbst 2007 an Apartmentblocks in Kalifornien. Deren Verkehrswerte in Euro wurden im Sommer 2009 zwar um rund zehn Prozent korrigiert – allerdings hat in dieser Zeit der Dollar gegenüber dem Euro ebenfalls in dieser Größenordnung nachgegeben.

Auch der UniImmo Europa von Union Investment hat bisher nur Währungsverluste korrigiert. Die Marke Europa führt hier in die Irre: 956 Millionen Euro, 15 Prozent des Fonds, stecken in US-Immobilien. Ein 50-stöckiges Bürohochhaus am Broadway stieg im Wert von Herbst 2008 bis Frühjahr 2009 mit dem damals anziehenden Dollar sogar von 369 Millionen auf 397 Millionen Euro. Der Fonds ist liquide, muss nicht verkaufen. Zum Test, ob die ausgewiesenen Preise tatsächlich gezahlt würden, kam es bisher nicht.

Wegschauen und Verlängern ist derzeit en vogue

Selbst wenn Abwertungen unvermeidlich scheinen, fallen diese sehr gemäßigt aus: Der TMW Pramerica Weltfonds verlor im Einkaufszentrum in Lady Lake in Florida Ende 2008 zwei Mieter durch Insolvenz. Zusammen brachten sie ein Viertel der Mieten. Im Juli wurde der Wert der Immobilie korrigiert – um 4,3 Prozent.

Was Bürotürme und andere Gewerbeobjekte in US-Städten tatsächlich noch wert sind, ist nicht einmal bei einem realisierten Verkauf eindeutig abzuschätzen. So brachte etwa der Hancock Tower, eine Top-Immobilie im Zentrum von Boston, die ein Spekulant 2006 für 1,3 Milliarden Dollar gekauft hatte, bei einer Auktion im vergangenen Frühjahr gerade noch 660 Millionen Dollar. Diese Summe könnte allerdings noch zu hoch sein, meint Mike Shedlock von der Investmentfirma Sitka Pacific Capital. Wenn man die günstige Finanzierung berücksichtige, mit der die kreditgebende Bank dem Käufer das Geschäft schmackhaft machte, liege der Preis bei 470 Millionen Dollar.

Die Taktik des Wegschauens und Verlängerns von Krediten — „Pretend and Extend“ — sei derzeit en vogue, sagt Aktienstratege David Kostin von Goldman Sachs: „Die Banken verlängern Kredite und tun einfach so, als ob die Mieten und Preise nicht stark gefallen wären.“ Dan Fasulo von Real Capital Analytics sieht das als „Möglichkeit, drohende Verluste zu verstecken und zu verschieben“.

Hinausgeschobene Abschreibungen

Die Vertuschungsstrategie wird sogar amtlich gefördert. Ende Oktober veröffentlichte die Bankaufsicht FDIC einen Leitfaden zur Bewertung von Krediten für Gewerbeimmobilien. Die Botschaft: Banken werden nicht gerügt, wenn sie Kredite verlängern und modifizieren, selbst wenn der Wert der als Sicherheit eingebrachten Immobilie gesunken ist und die Darlehen Schwachstellen haben.

Das Signal an Finanzchefs und Wirtschaftsprüfer der Banken könnte nicht klarer sein: Ihr dürft eigentlich zur Abschreibung fällige Werte noch eine Weile unberührt lassen. Ebenso klar das Motiv der Aufseher: Sie wollen ein weiteres Anschwellen der Pleitenwelle unter Regionalbanken verhindern.

Deutschen Banken dürfte das Augen-Zudrücken aber kaum helfen. „Die deutschen Wirtschaftsprüfer“, sagt ein Immobilienexperte „schauen bei den nächsten Jahresabschlüssen besonders genau hin.“


Eric King Follow Up Interview With GATA On The Trail Of The Biggest Gold Manipulation Story Disclosed

The Andrew Maguire LBMA whistleblower story just refuses to go away, and it is about time someone from the mainstream media (yes, we know you read us constantly) finally picked up on this massive expose about the decades of fraud and manipulation in the commodities market, with a focus on gold and silver. Don't worry, the Wall Street ad revenue sources you may lose from highlighting this "must read" story will be more than offset by the increased readership you will gain. Today we have the latest segment in this saga, courtesy once again of Eric King who interviews GATA members Bill Murphy, Chris Powell and Adrian Douglas.As is pointed out in the interview, "The CFTC, on the public record, has been shown to have known in advance of massive market manipulation, and have done nothing." Isn't this the same reason why Markopolos called SEC the biggest bunch of idiots in existence vis-a-vis their performance in the Madoff debacle? It is time someone big blew this up finally. Perhaps this will explain why it never get mainstream attention: "JPMorgan chase is an agency of the US government, rigs the markets, and undertakes market manipulation." To all our readers: this is yet another "must hear" interview.

From King World News:

In this interview with GATA we continue the saga after just having interviewed Andrew Maguire, the whistleblower out of London. This gives a short and long-term view down the rabbit hole through the eyes of 3 of the GATA board members.  GATA was so heavily involved not only in breaking the news at the CFTC meeting about the the metals manipulation but also at the same time quite possibly uncovering the largest fraud in history. The Gold Anti-Trust Action Committee was organized in January 1999 to advocate and undertake litigation against illegal collusion to control the price and supply of gold and related financial securities. The committee arose from essays by Bill Murphy, a financial commentator, and by Chris Powell, a newspaper editor in Connecticut, published at Murphy's Internet site, lemetropolecafe.com.  In this GATA Roundtable we will have Bill Murphy, Chris Powell and Adrian Douglas.

Link to King World News.

Defining Effective Price Targets With the Previous Day’s Data

In my recent post, I emphasized that every trade idea that includes risk and reward necessarily makes assumptions about both market direction and volatility. Traders encounter problems when they are right about market direction, but either underestimate volatility (and leave potential profits on the table) or overestimate it (and see winning trades reverse on them and often become losers).

So how does one define effective price targets that have a reasonable, known probability of getting hit?

The market itself provides us with some valuable targets.

Going back to late 2002 in the S&P 500 Index (SPY), for example, we find that only about 12% of all days are inside days. The odds are quite good that today's market will take out yesterday's high or low price. If we open somewhere within yesterday's trading range, we can then use our readings of evolving market direction (sector behavior, intermarket relationships, sentiment) to handicap the odds of hitting one of those price levels before touching the other one.

The advantage of using yesterday's data to frame today's targets is that we're allowing the most recent estimate of volatility guide our expectations about today's volatility. We can then update today's relative volume as the market is trading to modify those expectations as needed.

For instance, if we define yesterday's average price simply as the average of yesterday's high and low, we find out that, since late 2002, we've traded today at yesterday's average price about 60% of the time. That is useful information for those occasions where we open above or below yesterday's average price, but cannot sustain buying or selling. We can then target a reversion to the average price of the previous day, because we cannot sustain value higher.

Interestingly, the statistics are similar for weekly data, so that we can expect this week's trade to take out either last week's high or low and can expect a high proportion of occasions in which the current week's trade will touch last week's average price. This can be helpful in framing targets for swing trades.

The odds of exceeding highs or lows are even higher when we frame overnight highs and lows as initial targets for futures contracts. Well over 90% of days take out either their overnight high or low, so when we open within the overnight range, a worthwhile initial trade is to play for one of those levels once we see evidence of a directional bias to the day's trade.

The beauty is that, in using these levels, we automatically adjust assumptions regarding volatility based on how the market has traded most recently.

In my next post we'll see how we might build upon that.
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Deutschland: Steuereinnahmen 2009 massiv eingebrochen

Zwar ein älterer Artikel – aber eine Gesamtübersicht über die Steuereinnahmen im gesamten 2009 hatte ich bisher nicht gepostet. Gefunden bei handelsblatt.com:

29.01.2010 , aktualisiert 29.01.2010 08:18 Uhr

Krisenjahr 2009: Steuereinnahmen drastisch weggebrochen

Die Steuereinnahmen in Deutschland sind im vergangenen Jahr wegen der schwersten Wirtschaftskrise in der bundesdeutschen Geschichte massiv eingebrochen. Der Bund kam dabei noch etwas besser weg als Länder und Gemeinden. Haushälter von Union und FDP planen unterdessen offenbar weitere drastische Sparmaßnahmen.

HB BERLIN. Mit 484,88 Milliarden Euro flossen Bund, Ländern und Gemeinden (ohne die reinen Gemeindesteuern) 5,9 Prozent oder rund 30 Milliarden Euro weniger Steuern zu als im Vorjahr, wie aus dem neuen Monatsbericht des Finanzministeriums vom Freitag hervorging. Die Steuerschätzung vom vergangenen November wurde angesichts einer zuletzt etwas besseren Wirtschaftsentwicklung immerhin um gut 800 Millionen Euro übertroffen. Das Minus für den Dezember allein fiel mit 6,2 Prozent überdurchschnittlich aus. Die meisten Zahlen waren bereits früher bekanntgeworden.

Gemessen an der Gesamtentwicklung kam der Bund mit einer Einbuße von 4,7 Prozent bei den Steuereinnahmen 2009 besser weg als Länder und Gemeinden. Für 2010 rechnen die Steuerschätzer bislang mit einer weiter negativen Entwicklung. Massive Einbrüche in zweistelliger Prozentzahl wurden im vergangen Jahr vor allem bei den Unternehmenssteuern verzeichnet. Mit fast 55 Prozent war das Minus bei der Körperschaftsteuer, die etwa die großen Aktiengesellschaften zahlen, am größten. Um fast ein Viertel gingen die nicht veranlagten Steuern vom Ertrag zurück. Dagegen blieb der Rückgang bei der Lohnsteuer mit nicht einmal fünf Prozent in Grenzen. Die Umsatzsteuern brachten sogar gegen den Trend einen Mini-Zuwachs von gut einem halben Prozentpunkt.

Trotz der geringeren Steuereinnahmen musste der Bund 2009 letztlich mit 34,1 Milliarden Euro rund 15 Milliarden Euro weniger neue Kredite aufnehmen als ursprünglich geplant. Rechnet man allerdings die Sondervermögen zur Krisenbekämpfung hinzu, wie den Bankenrettungsfonds sowie den Investitions- und Tilgungsfonds, erreichte die Neuverschuldung einen Rekordstand. Wie schon früher mitgeteilt worden war, verstieß Deutschland 2009 mit einer Defizitquote von 3,2 Prozent erstmals seit Jahren wieder gegen die EU-Defizitgrenze von drei Prozent.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Haushälter von Union und FDP die geplanten Zuschüsse an die Sozialkassen senken wollen. Laut eines Berichts der „Süddeutschen Zeitung“ solle die Neuverschuldung des Bundes in diesem Jahr unter 80 Milliarden Euro gedrückt werden. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) kalkuliert bisher mit einer Nettokreditaufnahme von 85,8 Milliarden Euro. Den Experten der Fraktionen sei das nicht ehrgeizig genug, berichtet die Zeitung unter Berufung auf den Bundestagshaushaltsausschuss.

Die finanzielle Situation der Sozialversicherung steht am am heutigen Freitag auf der Tagesordnung des Bundestages. In der Wirtschaftskrise sollen die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Krankenkassen Milliardenzuschüsse bekommen. Der Bundestag berät darüber in erster Lesung, beschließt die Zuschüsse aber noch nicht.

Wie die „SZ“ weiter berichtet, steht der BA-Zuschuss im Mittelpunkt der Überlegungen. Er soll nach Schäubles Plänen 16 Milliarden Euro betragen. Die Koalitionsexperten hielten jedoch eine Überweisung von etwa 11 Milliarden Euro für ausreichend, weil einerseits die Zahl der Arbeitslosen wohl nicht so stark steigen wird wie zunächst befürchtet und andererseits die Qualifizierungsprogramme der BA gestrafft werden sollen.

Strittig sei auch noch, ob auch der Zuschuss an die Gesetzliche Krankenversicherung gekürzt wird. Schäuble will die konjunkturbedingten Einnahmeausfälle der Kassen mit 3,9 Milliarden Euro ausgleichen. Nach Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft sind hingegen nur 1,4 Milliarden Euro nötig.


BLS Live Question and Answer Session on Friday, April 2nd

The BLS has a Live Question and Answer session this Friday between 9:30 and 10:30 EST.

Requirements

1. Access to http://www.coveritlive.com
2. Version 10 or later of the Adobe Flash Player

You can submit questions in advance via Question and Answer Feedback Form

Please save your question in case something goes wrong with the form or you need to resubmit it.

Seasonal Adjustment Amplitude

My question is on the the increasing amplitude of BLS seasonal adjustments as noted in BLS Seasonal Adjustments Gone Haywire; 11% Unemployment Coming by May?
Seasonally Unadjusted Unemployment vs. Unadjusted Unemployment



click on chart for sharper image

The above chart shows how the BLS smoothes the unemployment rate to account for seasonal trends. It also give as hint as to an increasing magnitude of that smoothing.

To highlight the month to month variances, I added a column to show the amplitude of the seasonal adjustments. The result is this chart.

Unadjusted Unemployment Minus Seasonally Adjusted Unemployment



click on chart for sharper image

Seasonal Adjustment Highlights

  • There is always a big BLS adjustment in January
  • There is always a reversion to the mean that overshoots to the downside between March and April
  • There is always a secondary rebound back above the 0.0% line in July, followed by a smaller overshoot to the downside in October.

The problem is in the increasing amplitude of these swings, in both directions.

The BLS attempts to smooth trends in unemployment with seasonal adjustments but those swings have increasing amplitude for the last two years. One explanation I have heard is the BLS is assuming a normal population basis and applies seasonality to that.

If so, I believe their methodology is distorted by the fact there are now 14.9 million unemployed. One should not assume the same seasonal bounce with so many out of work.

Without an explanation from the BLS though, we are guessing at the cause. If the BLS has an explanation, I will post it.

Addendum:

Here is the exact question I submitted. ....
I understand the point of seasonal adjustment to smooth out seasonal hiring variances. And for 6-8 straight years the "adjustment" in January as calculated by the difference between the seasonal and unadjusted unemployment was about .4% to .5%

However, the last two years it was a full 1%.
I have a chart that shows this:
http://4.bp.blogspot.com/_nSTO-vZpSgc/S2-_RZ39KPI/AAAAAAAAH0c/II-6ds1VelA/s1600-h/seasonally+Adjusted+vs+unadjusted+unemployment2.png

I discuss in more detail here:
http://globaleconomicanalysis.blogspot.com/2010/03/bls-live-question-and-answer-session-on.html

How do you account for these big out of the norm by .5% or so adjustments in January for the last two years?

My expectation is this year will be revised away later just as happened in 2009 with the result being January 2010 unemployment is understated by .5% minimum.

Of course the census hiring this year will add to the problem of figuring out exactly what is going on.

Mish
Mike "Mish" Shedlock
http://globaleconomicanalysis.blogspot.com
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Hartford Financial Removes TARP Shackles, Looks to Breakout

Just minutes ago, Hartford Financial announced that they has repaid the US Treasury the $3.4B that HIG had borrowed during the crisis. With this out of the way, the stock price should now be free to breakout above the current range. Looking at the chart $28.50 has been strong resistance so any solid break and close above it would signal a higher range going forward.The Hartford paid $3.4 billion


Fed’s Lockhart on Employment

I'd like to highlight a few key points from Atlanta Fed President Dennis Lockhart's speech today: Prospects for Sustained Recovery and Employment Gains
The normal state of affairs in the country's labor market is a dynamic mix of separations from employment and new job creation. There are two causes of separations—layoffs and voluntarily quitting a job, or so-called quits. The BLS began collecting data on these factors in 2000.

In 2008 and 2009, layoffs surged. Fortunately, the number of layoffs per month has recently returned to prerecession levels.

In addition, quits are at a decade-low level likely in part because of the uncertainty of job availability.

Today's slow pace of employment gains is due more to the slow pace of job creation, not the high rate of layoffs. Job gains, as conventionally understood, require two things: a vacancy and a worker able to fill that vacancy. For most of 2009, vacancies were relatively flat while unemployment continued to rise. This condition suggests the existence of what labor economists call "match inefficiencies."

There are two key types of match inefficiency. One is geographic mismatch. In 2008, the percentage of individuals living in a county or state different than the previous year was the lowest recorded in more than 50 years of data. People may be reluctant to relocate for a new job if the value of their house has declined. In addition, many who would like to move are under water in their mortgage or can't sell their homes.

The second inefficiency is skills mismatch. In simple terms, the skills people have don't match the jobs available. Coming out of this recession there may be a more or less permanent change in the composition of jobs. Skill mismatches require new training, and there is evidence that adult education institutions have responded to this need. For instance, officials at Miami-Dade College in Florida, which is the largest college in the country and a grantor of associate and vocational degrees, told us they have recently seen a strong increase in enrollment, especially of men in their 20s.

This evidence of retooling is encouraging, but, to be realistic, structural adjustment takes time.
Lockhart discusses two key mismatches, and the housing bubble was a direct cause of both. The first - lower geographical mobility because of the inability to sell a home - is like atherosclerosis for the economy. Usually people can move freely in the U.S. to pursue employment, but many people are tied to an anchor (an underwater mortgage) and solutions like a mortgage modification that requires them to stay in the home for 5 years doesn't help with worker mobility.

The second - skills mismatch - is partly because so many people went into the construction industry because it was the highest paying job. These workers may be highly skilled in their trade, but their skills are probably not transferable to the new jobs being created. I wouldn't be surprised to read of job shortages in some fields, while the unemployment rate remains very high because of the skills mismatch.

And more from Lockhart:
Looking forward, the consensus forecast for March is that the economy will add 200,000 new jobs. That number includes a boost from temporary government hiring for the census.

However, according to an Atlanta Fed estimate, we need to add about that number to payrolls each month for the next year to bring unemployment down a full percentage point. This estimate assumes that the growth in the labor force stays in line with the growth in the population.
This is another key point: Zero payroll jobs is not a magic number. It takes about 125+ thousand payroll jobs added per month to keep the unemployment rate steady over time, and probably close to 200 thousand jobs per month to reduce the unemployment rate by 1% over the next year.
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