Diese Aktie wird den DAX langfristig schlagen

Vor zwei Wochen hatte ich an dieser Stelle mit Bezug auf die Aktie von Swedish Match geschrieben: „Die Aktie von Swedish Match bleibt weiterhin sehr interessant, da Snus in der EU bislang noch verboten ist. Sollte diese Tabakrichtlinie eines Tages geändert werden, würde sich von heute auf morgen ein neuer Markt eröffnen. In das langfristige Trend Depot habe ich ebenfalls eine Tabakaktie aufgenommen, mich jedoch für Philip Morris entschieden und nicht für Swedish Match. Der Grund war der, dass sich die Philip-Morris-Aktie zum Kaufzeitpunkt trendstärker präsentierte. Die Amerikaner wachsen zudem sehr dynamisch in Asien und die Dividendenrendite der Aktie betrug zum Kaufzeitpunkt mehr als 5%, wohingegen Swedish Match auf ca. 2,5% kam.

Der Hauptgrund war aber der, dass auch in Krisenzeiten geraucht wird. Nach wie vor besteht die große Gefahr, dass der Aufschwung (vor allem dann, wenn tatsächlich gespart werden sollte, um den Euro doch noch zu retten) sehr abrupt zu Ende gehen könnte. Deshalb trägt die Beimischung von Tabakwerten durchaus zu einer Stabilisierung des Gesamtdepots bei.“ (Siehe: http://www.aktientagebuchblog.de/swedish-match-gut-gekaut-anstatt-geraucht-aktie-auf-allzeithoch.html)

Nun, diese Aussage scheint heute bereits bestätigt zu werden:

Seit Montag letzter Woche herrscht an den Märkten wieder Unsicherheit, der gestrige Handelstag war für den Dow Jones immerhin der verlustreichste seit Januar. Aktuell läuft eine Gegenbewegung. Selbst in diesem Marktumfeld hat es eine „unserer Trendaktien“ bereits wieder auf ein neues Allzeithoch geschafft.

Die Rede ist von Altria.

Am 13. März hatte ich Altria in das Krisenschutzdepot aufgenommen und das u.a. so begründet:

„Die Aktie befindet sich seit Jahren auf der Beobachtungsliste der Dividendenaktien.

Selbst auf dem aktuellen Kursniveau (Altria notiert in den USA auf einem Allzeithoch!) bietet Altria noch ca. 5,6% Dividendenrendite. Die Gefahr für den Kurs der Altria-Aktie stellen die Raucherklagen in den USA dar. Trotzdem hat es die Aktie immer wieder geschafft, sich auf neue Höchstkurse hochzuarbeiten.

Philip Morris wächst hingegen z.B. auch in Asien, so dass ich diese Aktie im langfristigen Trend Depot halte, obwohl auch P. Morris gute Dividenden zahlt (auf den aktuellen Kurs ergibt sich hier eine Dividendenrendite von ca. 3,8%).“

Vergleicht man den Kursverlauf von Altria (in Euro) mit dem des DAX, dann hat Altria seit dem Tief der Aktienmärkte im März 2009 nun sogar den DAX überholt:

altriadax04_11_12

Meine heutige Wette ist ein wenig gewagt, trendtechnisch jedoch zu begründen:

Langfristig wird Altria den DAX wohl schlagen können, vor allem, wenn man die ausgezahlten Dividendenerträge wieder in neue Aktien investiert (reinvestiert).

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Diese Aktie wird den DAX langfristig schlagen

Vor zwei Wochen hatte ich an dieser Stelle mit Bezug auf die Aktie von Swedish Match geschrieben: „Die Aktie von Swedish Match bleibt weiterhin sehr interessant, da Snus in der EU bislang noch verboten ist. Sollte diese Tabakrichtlinie eines Tages geändert werden, würde sich von heute auf morgen ein neuer Markt eröffnen. In das langfristige Trend Depot habe ich ebenfalls eine Tabakaktie aufgenommen, mich jedoch für Philip Morris entschieden und nicht für Swedish Match. Der Grund war der, dass sich die Philip-Morris-Aktie zum Kaufzeitpunkt trendstärker präsentierte. Die Amerikaner wachsen zudem sehr dynamisch in Asien und die Dividendenrendite der Aktie betrug zum Kaufzeitpunkt mehr als 5%, wohingegen Swedish Match auf ca. 2,5% kam.

Der Hauptgrund war aber der, dass auch in Krisenzeiten geraucht wird. Nach wie vor besteht die große Gefahr, dass der Aufschwung (vor allem dann, wenn tatsächlich gespart werden sollte, um den Euro doch noch zu retten) sehr abrupt zu Ende gehen könnte. Deshalb trägt die Beimischung von Tabakwerten durchaus zu einer Stabilisierung des Gesamtdepots bei.“ (Siehe: http://www.aktientagebuchblog.de/swedish-match-gut-gekaut-anstatt-geraucht-aktie-auf-allzeithoch.html)

Nun, diese Aussage scheint heute bereits bestätigt zu werden:

Seit Montag letzter Woche herrscht an den Märkten wieder Unsicherheit, der gestrige Handelstag war für den Dow Jones immerhin der verlustreichste seit Januar. Aktuell läuft eine Gegenbewegung. Selbst in diesem Marktumfeld hat es eine „unserer Trendaktien“ bereits wieder auf ein neues Allzeithoch geschafft.

Die Rede ist von Altria.

Am 13. März hatte ich Altria in das Krisenschutzdepot aufgenommen und das u.a. so begründet:

„Die Aktie befindet sich seit Jahren auf der Beobachtungsliste der Dividendenaktien.

Selbst auf dem aktuellen Kursniveau (Altria notiert in den USA auf einem Allzeithoch!) bietet Altria noch ca. 5,6% Dividendenrendite. Die Gefahr für den Kurs der Altria-Aktie stellen die Raucherklagen in den USA dar. Trotzdem hat es die Aktie immer wieder geschafft, sich auf neue Höchstkurse hochzuarbeiten.

Philip Morris wächst hingegen z.B. auch in Asien, so dass ich diese Aktie im langfristigen Trend Depot halte, obwohl auch P. Morris gute Dividenden zahlt (auf den aktuellen Kurs ergibt sich hier eine Dividendenrendite von ca. 3,8%).“

Vergleicht man den Kursverlauf von Altria (in Euro) mit dem des DAX, dann hat Altria seit dem Tief der Aktienmärkte im März 2009 nun sogar den DAX überholt:

altriadax04_11_12

Meine heutige Wette ist ein wenig gewagt, trendtechnisch jedoch zu begründen:

Langfristig wird Altria den DAX wohl schlagen können, vor allem, wenn man die ausgezahlten Dividendenerträge wieder in neue Aktien investiert (reinvestiert).

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Johnny Walker, du hast mich nie enttäuscht… Diageo Aktie in Euro auf Allzeithoch

Es geht Schlag auf Schlag, täglich erklimmen unsere Trendwerte neue Höchstkurse.

Noch schnell einen Schluck aus der Pulle und ab geht es auf ein neues Allzeithoch.

Die Rede ist von der Aktie von Diageo.

Am 12. Februar hatte ich meine Premium-Leser auf die Chancen mit dieser Aktie hingewiesen und u.a. geschrieben:

„NEU: Diageo (WKN: 851247, Kürzel für LYNX und Co: DGE für Börse London)

Dass sich „Lasteraktien“ (nein, nicht die der LKW-Hersteller!) langfristig besser als der Gesamtmarkt entwickeln, dürften erfahrene Börsianer(innen) längst erkannt haben. Mit der Aktie von Philip Morris International befindet sich eine im langfristigen Trend Depot.

Zu den menschlichen Lastern zählen:

Stolz, Neid, Völlerei, Geiz, Faulheit (Trägheit),Zorn und Wollust.

Das Rauchen oder das Trinken alkoholischer Getränke sind Laster, die man zu den „schlechten Angewohnheiten“ zählen kann. So lange sie nicht zur Sucht ausarten, dürften sie nicht wesentlich unmoralischer zu werten sein als beispielsweise zu schnelles Autofahren oder wenn Jemand zu viel Kaffee trinkt, zu viel Schokolade isst, Fleisch anstelle von Obst und Gemüse (Tiere werden umgebracht, damit das Schnitzel auf dem Teller liegen kann), sich als Bundespräsident auf Schnäppchenjagt begibt und damit an die Spitze des gesamten Volkes stellt, das ebenfalls der „Geiz-ist-geil-Mentalität“ verfallen ist und täglich zusieht, wo sich der nächste Cent sparen lässt. „Jeder bekommt, was er verdient“?? Wo fängt das an, wo hört das auf?

Mit dem „Moralisieren“ ist das also so eine Sache: Zigaretten sind schädlich für die Gesundheit, im schlimmsten Fall führt das Rauchen zum Tot. Zu schnelles Autofahren hingegen kann zu Unfällen führen und Menschenleben kosten. Zigaretten will man verbieten, Autos sicherlich nicht. Wie man es auch dreht und wendet, man wir immer seine Argumente gegen oder für eine Sache finden.

Seit dem Jahr 2002 gibt es den Vice Fund (US-Kürzel VICEX), der genau auf diese Lasteraktien setzt. Der Fonds hält u.a. auch Tabakaktien wie Philip Morris, Altria, BAT, Lorillard, Casinoaktien wie Wynn Resorts oder Las Vegas Sands, aber auch Rüstungsaktien wie Honeywell (die neben der Armee mit Kriegsgerät auch ganz „normale“ Küchen mit ihren Produkten ausrüsten) …

Seit seiner Auflegung im Jahr 2002 erzielte der Vice Funds eine Jahresrendite von durchschnittlich 8% und schlug damit den Vergleichsindex S&P 500.

Auch die Aktie des Herstellers alkoholischer Getränke Diageo ist natürlich ein Bestandteil des Vice Funds.

Zu den bekannten Marken Diageos gehören u.a. die Whisky-Marken Johnnie Walker, J&B oder der Vodka Smirnoff. Weitere Marken aus dem Hause Diageo sind Captain Morgan, Bailey, Jose Cuervo, Tanqueray, Guinness, Dimple oder Bushmills.

Das Unternehmen sieht sich wie folgt: „Diageo ist der weltweit führende Anbieter internationaler Premium-Spirituosen, Biere und Weine. Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Mit unseren Marken und unserer weltweiten Präsenz wollen wir den Menschen die Möglichkeit geben, unsere Produkte zu jedem Anlass überall auf der Welt zu genießen. Deswegen steht der Grundsatz „Celebrating life every day, everywhere“ im Mittelpunkt aller unserer Handlungen.

Diageo ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Marktpräsenz in mehr als 180 Ländern und beschäftigt weltweit rund 20.000 talentierte Mitarbeiter. Neben Büros in 80 Ländern betreiben wir auch Produktionsanlagen auf der ganzen Welt, unter anderem in Großbritannien, Irland, den Vereinigten Staaten, Kanada, Spanien, Italien, Afrika, Lateinamerika, Australien, Indien und der Karibik.

Diageo, 1997 aus dem Zusammenschluss von Grand Metropolitan und Guinness entstanden, hat seinen Hauptsitz in London und ist sowohl an der New Yorker Börse (DEO) als auch an der Londoner Börse (DGE) eingetragen.“ (Quelle: http://www.diageo.com/de-de/ourbusiness/aboutus/pages/default.aspx)

Besonders stark wächst Diageo in Südamerika, hier vor allem in Brasilien.

Die Aktie von Diageo gehört zweifelsohne zu den Lieblingsaktien der Analysten, was sich auch in ihrem Kursverlauf widerspiegelt:

diageo04_16_12

Allerdings muss man als Diageo-Aktionär damit rechnen, dass die Aktie wie Einer, der ab und zu ein wenig zu viel Guinness trinkt, sehr kräftig schwankt.

Mein Fazit: Ab und zu ein Glas Guinness in Ehren kann einem niemand verwehren. Die Aktie ist als Beimischung zu einem größeren Aktienportfolio durchaus geeignet. Zudem zahlt Diageo eine ansehnliche Dividende, die selbst jetzt, da die Aktie auf einem neuen Allzeithoch notiert, noch knapp 3% beträgt. Diese soll gegenüber dem Vorjahr um 7% angehoben werden. Die zuletzt veröffentlichten Zahlen waren durchwachsen, Einmaleffekte ließen den Gewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012 um 20% einbrechen. Der operative Gewinn vor Einmaleffekten stieg hingegen um 8 Prozent auf 1,87 Mrd. GBP." (Premium Dienst vom 12.02.12)

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Johnny Walker, du hast mich nie enttäuscht… Diageo Aktie in Euro auf Allzeithoch

Es geht Schlag auf Schlag, täglich erklimmen unsere Trendwerte neue Höchstkurse.

Noch schnell einen Schluck aus der Pulle und ab geht es auf ein neues Allzeithoch.

Die Rede ist von der Aktie von Diageo.

Am 12. Februar hatte ich meine Premium-Leser auf die Chancen mit dieser Aktie hingewiesen und u.a. geschrieben:

„NEU: Diageo (WKN: 851247, Kürzel für LYNX und Co: DGE für Börse London)

Dass sich „Lasteraktien“ (nein, nicht die der LKW-Hersteller!) langfristig besser als der Gesamtmarkt entwickeln, dürften erfahrene Börsianer(innen) längst erkannt haben. Mit der Aktie von Philip Morris International befindet sich eine im langfristigen Trend Depot.

Zu den menschlichen Lastern zählen:

Stolz, Neid, Völlerei, Geiz, Faulheit (Trägheit),Zorn und Wollust.

Das Rauchen oder das Trinken alkoholischer Getränke sind Laster, die man zu den „schlechten Angewohnheiten“ zählen kann. So lange sie nicht zur Sucht ausarten, dürften sie nicht wesentlich unmoralischer zu werten sein als beispielsweise zu schnelles Autofahren oder wenn Jemand zu viel Kaffee trinkt, zu viel Schokolade isst, Fleisch anstelle von Obst und Gemüse (Tiere werden umgebracht, damit das Schnitzel auf dem Teller liegen kann), sich als Bundespräsident auf Schnäppchenjagt begibt und damit an die Spitze des gesamten Volkes stellt, das ebenfalls der „Geiz-ist-geil-Mentalität“ verfallen ist und täglich zusieht, wo sich der nächste Cent sparen lässt. „Jeder bekommt, was er verdient“?? Wo fängt das an, wo hört das auf?

Mit dem „Moralisieren“ ist das also so eine Sache: Zigaretten sind schädlich für die Gesundheit, im schlimmsten Fall führt das Rauchen zum Tot. Zu schnelles Autofahren hingegen kann zu Unfällen führen und Menschenleben kosten. Zigaretten will man verbieten, Autos sicherlich nicht. Wie man es auch dreht und wendet, man wir immer seine Argumente gegen oder für eine Sache finden.

Seit dem Jahr 2002 gibt es den Vice Fund (US-Kürzel VICEX), der genau auf diese Lasteraktien setzt. Der Fonds hält u.a. auch Tabakaktien wie Philip Morris, Altria, BAT, Lorillard, Casinoaktien wie Wynn Resorts oder Las Vegas Sands, aber auch Rüstungsaktien wie Honeywell (die neben der Armee mit Kriegsgerät auch ganz „normale“ Küchen mit ihren Produkten ausrüsten) …

Seit seiner Auflegung im Jahr 2002 erzielte der Vice Funds eine Jahresrendite von durchschnittlich 8% und schlug damit den Vergleichsindex S&P 500.

Auch die Aktie des Herstellers alkoholischer Getränke Diageo ist natürlich ein Bestandteil des Vice Funds.

Zu den bekannten Marken Diageos gehören u.a. die Whisky-Marken Johnnie Walker, J&B oder der Vodka Smirnoff. Weitere Marken aus dem Hause Diageo sind Captain Morgan, Bailey, Jose Cuervo, Tanqueray, Guinness, Dimple oder Bushmills.

Das Unternehmen sieht sich wie folgt: „Diageo ist der weltweit führende Anbieter internationaler Premium-Spirituosen, Biere und Weine. Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Mit unseren Marken und unserer weltweiten Präsenz wollen wir den Menschen die Möglichkeit geben, unsere Produkte zu jedem Anlass überall auf der Welt zu genießen. Deswegen steht der Grundsatz „Celebrating life every day, everywhere“ im Mittelpunkt aller unserer Handlungen.

Diageo ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Marktpräsenz in mehr als 180 Ländern und beschäftigt weltweit rund 20.000 talentierte Mitarbeiter. Neben Büros in 80 Ländern betreiben wir auch Produktionsanlagen auf der ganzen Welt, unter anderem in Großbritannien, Irland, den Vereinigten Staaten, Kanada, Spanien, Italien, Afrika, Lateinamerika, Australien, Indien und der Karibik.

Diageo, 1997 aus dem Zusammenschluss von Grand Metropolitan und Guinness entstanden, hat seinen Hauptsitz in London und ist sowohl an der New Yorker Börse (DEO) als auch an der Londoner Börse (DGE) eingetragen.“ (Quelle: http://www.diageo.com/de-de/ourbusiness/aboutus/pages/default.aspx)

Besonders stark wächst Diageo in Südamerika, hier vor allem in Brasilien.

Die Aktie von Diageo gehört zweifelsohne zu den Lieblingsaktien der Analysten, was sich auch in ihrem Kursverlauf widerspiegelt:

diageo04_16_12

Allerdings muss man als Diageo-Aktionär damit rechnen, dass die Aktie wie Einer, der ab und zu ein wenig zu viel Guinness trinkt, sehr kräftig schwankt.

Mein Fazit: Ab und zu ein Glas Guinness in Ehren kann einem niemand verwehren. Die Aktie ist als Beimischung zu einem größeren Aktienportfolio durchaus geeignet. Zudem zahlt Diageo eine ansehnliche Dividende, die selbst jetzt, da die Aktie auf einem neuen Allzeithoch notiert, noch knapp 3% beträgt. Diese soll gegenüber dem Vorjahr um 7% angehoben werden. Die zuletzt veröffentlichten Zahlen waren durchwachsen, Einmaleffekte ließen den Gewinn im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012 um 20% einbrechen. Der operative Gewinn vor Einmaleffekten stieg hingegen um 8 Prozent auf 1,87 Mrd. GBP." (Premium Dienst vom 12.02.12)

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Fossil auf neuem Allzeithoch!

Nun bin ich ja kein Freund antizyklischer Wetten nach dem Motto: “Kaufe unten, verkaufe oben!”

Ausnahmen scheinen jedoch die Regel zu bestätigen:

Auf die vermeintliche antizyklische Chance in der Aktie von Fossil hatte ich an dieser Stelle Anfang des Jahres hingewiesen.

Siehe u.a.: http://www.aktientagebuchblog.de/fossil-bleibt-interessant.html

Wie hat sich der Aktienkurs von FOSL seitdem entwickelt?

fosl04_05_12

Nun, die Aktie von Fossil ist seit Januar bis heute um 68,5% gestiegen, der DAX ca. 20% (Sorry, aber ich verfolge den DAX nicht mehr mit wirklichem Interesse. Für mich ist der DAX eine Spielwiese der großen Zocker, mit denen ich nicht mithalten kann.) Auf alle Fälle liegt der hochgelobte DAX aktuell im Vergleich zu FOSL hinten (roter Chart unten).

Na ja, derartige Vergleiche hinken, zugeben, besteht doch der DAX (wie jeder weiß) aus 30 Werten, ok. Trotzdem würde ein Portfolio aus 30 Werten vom Kaliber einer Fossil unterm Strich auch besser performt haben als der DAX, wenn auch nicht 68%.

Langfristig ist es jedoch- denke ich- ziemlich eindeutig, dass man mit Werten wie FOSL besser als mit dem DAX unterweges ist:

fosl04_05langfristdaxvgl

Auch Ross Stores kann heute ein neues Allzeithoch erklimmen:

rost04_05_12

Unsere vor einigen Wochen gekauften Optionen auf ROST starten wieder in den dreistelligen Gewinnbereich durch.

Aber auch das Langfristdepot, das aus eher gemächlichen Langfristwerten besteht, kann die Indizes schlagen und erklimmt aktuell ein neues Allzeithoch:

langfristvgl04_05_12

Fazit: Was ich schreibe, hat seit 2006 auch in der Praxis tatsächlich funktioniert.

=>:?: Wie hoch werden wohl auf lange Sicht die Gewinne sein, wenn man auf Werte wie FOSL oder ROST immer wieder Optionen kauft?

Nun wünsche ich allen Lesern und Leserinnen meines Blogs ein schönes Osterfest.
Mal sehen, welche Eier uns Miss Börse demnächst ins Nest legen wird.

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Langjähriger Aktientagebuch Favorit Novo Nordisk auf neuem Allzeithoch

Am 6. April 2007 fragte ich in meinem Blog an dieser Stelle: „Sollte man eine Aktie noch zum Höchstkurs kaufen?“

http://aktientagebuch.blog.de/2007/06/04/sollte_man_noch_zum_hochstkurs_kaufen~2394794/

und schrieb in mein Tagebuch: „Die Mehrzahl der Börsianer wird diese Frage kategorisch verneinen. “Man wartet auf einen Rücksetzer!” ist die Standardantwort des Standardbörsianers. Leider wird somit die Mehrzahl der Anleger Zeit Lebens nie ein entspannter und erfolgreicher Börsianer, dem die Börse Spaß macht.
Warum? Nun, wer keine Aktien kauft, die sich auf einem Hoch befinden, wird nie die besten Aktien kaufen: Gute Aktien steigen nun einmal immer wieder auf neue Höchstkurse, die anderen fallen auch wieder.

Fazit: Wer die Aktien nicht kauft, die auf einem Allzeithoch notieren, wird sehr oft ewig warten und am Ende diejenigen Papiere kaufen, die wieder (stark) fallen. Nun werden (wie immer) die meisten ungläubig den Kopf schütteln und vielleicht nicht weiter lesen. Wer also sich nicht vorstellen kann, eine Aktie ganz oben zu kaufen, darf jetzt nicht weiter lesen, denn ansonsten wird seine bisherige Strategie in Gefahr geraten!!

Ertappt!! Die Neugierde war größer, demzufolge sehen wir uns nun eine derjenigen Aktien an, die man in den letzten Jahren fast nur ganz oben kaufen konnte . Demzufolge wird Sie kaum im Depot aller Leser sein??

Diese Analyse hatte ich Anfang Februar in dieser Form im Premium-Dienst veröffentlicht, weshalb die Zahlen nicht mehr ganz aktuell sind:

“Auf meiner Internetseite www.aktientagebuch.blog.de hatte ich die heutige Langfristaktie der Woche am 02.08.2006 bereits vorgestellt. Damals wie heute hatte die Vorstellung einen ganz großen Nachteil:

Im August stand sie wie heute sie „ganz oben“:

Das ist sicher das Hauptproblem, vor dem die meisten Anleger stehen, wollen sie doch Aktien dann kaufen, wenn sie „unten“ notieren. Das Ergebnis werden Sie bestimmt kennen: Im Depot befinden sich jede Menge Aktien, die man gekauft hat, da sie „unten“, also „billig“ oder „günstig“ waren. Und vielleicht hat auch noch ein bekannter Experte diese empfohlen, da sie ja nun wirklich nur noch steigen könne. Das Ergebnis: Die Aktien sind weiter gefallen.

Warum sollte auch eine Aktie, die fällt, ausgerechnet dann, wenn ich sie gekauft habe, wieder steigen?

Diese Chance ist jedoch genauso hoch wie die, dass Aktien, die steigen, weitersteigen werden.
Warum sollte ich mich dann für die fallenden Aktien entscheiden? Leider sehen das viele Börsianer nicht ein und man redet hier ein wenig gegen Windmühlenflügel….” (Zitat Ende, Weiterlesen hier)

Wie hat sich der Aktienkurs von Novo Nordisk seit meiner Vorstellung von Novo Nordisk in meinem Premium Dienst am 02. August 2006 entwickelt?

novo04_03_12

Nun, seitdem ist der Aktienkurs um 300% gestiegen. Mit anderen Worten: Wer die Aktie im August 2006 zu ihrem Höchstkurs kaufte, hat seitdem 300% Kursgewinn erzielt. :D

Im Ende 2008 aufgelegten “Abgeltungssteuerdepot” liegt Novo Nordisk aktuell 181% im Gewinn.

novolangfrist04_03_12

Im Langfristdepot hatte ich die Aktie im Sommer 2009 gekauft, Anfang 2011 mit ca. 160% Gesamtgewinn verkauft, am 18. November 2011 erneut gekauft und liege seitdem aktuell bereits wieder 36% vorn.

Was spricht dafür, dass die Aktie von Novo Nordisk weiter steigen könnte? Wie ist das Unternehmen gegenüber seinen Konkurrenten am Markt positioniert?

Lohnt es sich die Aktie jetzt noch zu kaufen oder sollte man nun seine Gewinne mitnehmen?

Die Antworten auf diese Fragen versuche ich HIER zu beantworten.

Weiterhin gibt es genau hier weitere Werte vom Kaliber einer Novo Nordisk.

Das „Sonderbare“ daran: Derartige Aktien kennen immer noch die wenigsten Börsianer(innen) und schauen dem munteren Treiben in diesen Werten oftmals ungläubig von der Seitenlinie aus zu. Doch mehr Spaß macht jedes Spiel, wenn man selbst dabei ist.

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O’Reilly Automative- eine Gewinneraktie auf neuem Allzeithoch

Die Aktie von O’Reilly gehört seit einigen Jahren zu meinen “Tagebuchstammgästen”.

Heute ist es wieder soweit: O’Reilly steigt auf ein neues Allzeithoch.

Zuletzt hatte ich auf die Chancen in dieser Aktie am 19. Januar hier im Blog hingewiesen und geschrieben:

“Glaubt man den Statistiken von Polk (https://www.polk.com), dann halten die US-Amerikaner ihre Autos im Schnitt 63,9 Monate. Im Jahr 2008 waren es noch 59,4 Monate. Gebrauchtwagen befinden sich demnach im Schnitt 52,2 Monate im Besitz ihrer Halter.

Dies sind „krisenbedingte“ Rekordwerte. Der abgedroschene Spruch, wonach Krisen Chancen sind, macht nur einen Sinn, wenn man sich überlegt, wer der entsprechende Krisengewinner sein könnte.

Diesen oder diese glaubte ich im März 2009 identifiziert zu haben.
http://aktientagebuch.blog.de/2009/03/03/paar-werte-oben-5687733

Tatsächlich haben sich diese Werte ganz hervorragend entwickelt.
Die Rede war/ist von AutoZone und O’Reilly Automotive Inc.

Beide verkaufen alles, was der Besitzer älterer Automobile dringend benötigt: Ersatzteile.

„Damals“, im März 2009 notierte die Aktie von O’Reilly noch bei 33 USD, heute bei 85,81 USD auf einem neuen Allzeithoch.” (Blogeintrag vom 19.01.12)

oreilly04_01_12

Heute notiert die Aktie bereits über 92 USD. Warum könnte sie weiter steigen?

Nun, die Rohölpreise und vor allem die Preise für Benzin oder Diesel steigen ohne Unterbrechung immer weiter nach oben.

Heute warnt DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann vor der Gefahr, dass hohe Benzinpreise das Wirtschaftswachstum gefährden könnten (weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/dihk-chef-hohe-benzinpreise-gefaehrden-wirtschaftswachstum_aid_731465.html ).

Den Autofahren bleibt wohl nichts Besseres übrig, als in Zukunft zu sparen und das kann man, indem man den Kauf eines neuen Autos immer wieder verschiebt und das alte Fahrzeug so lange wie möglich fährt. Die fälligen Reparaturen müssen möglichst preiswert sein, so dass Unternehmen wie z.B. O’Reilly in den USA weiterhin vom neuen Trend hin zu immer älteren Fahrzeugen profitieren werden.

Besser wäre es selbstverständlich, wenn sich die Verbraucher neue und sparsamere Fahrzeuge anschaffen würden, doch angesichts der Abzocke an der Tankstelle ist es für viele schlichtweg unmöglich, sich ständig neue fahrbare Untersätze zuzulegen.

Den Mineralölkonzernen wird im Benzinpreispoker der Schwarze Peter zugespielt, jedoch ist eigentlich Vater Staat der größte Preistreiber, der sich über immer höhere Mehrwertsteuereinnahmen an der Tanke freuen kann und noch dazu die “Ökosteuer” und die “Mineralölsteuer” einbehält.

Fazit: Dass unsere Politiker die Steuern senken oder die Pendlerpauschale erhöhen, ist nach dem heutigen Stand der Dinge eher nicht zu erwarten (Autofahrer sind doch keine Banken). Man denke deshalb vielleicht einmal über den Kauf von Ölaktien (wegen der hohen Dividendenzahlungen) oder der Krisengewinneraktien wie z.B. O’Reilly nach.

(Trotzdem ist auch dieser Tagebucheintrag NICHT als Kaufempfehlung zu verstehen.)

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O’Reilly Automative- eine Gewinneraktie auf neuem Allzeithoch

Die Aktie von O’Reilly gehört seit einigen Jahren zu meinen “Tagebuchstammgästen”.

Heute ist es wieder soweit: O’Reilly steigt auf ein neues Allzeithoch.

Zuletzt hatte ich auf die Chancen in dieser Aktie am 19. Januar hier im Blog hingewiesen und geschrieben:

“Glaubt man den Statistiken von Polk (https://www.polk.com), dann halten die US-Amerikaner ihre Autos im Schnitt 63,9 Monate. Im Jahr 2008 waren es noch 59,4 Monate. Gebrauchtwagen befinden sich demnach im Schnitt 52,2 Monate im Besitz ihrer Halter.

Dies sind „krisenbedingte“ Rekordwerte. Der abgedroschene Spruch, wonach Krisen Chancen sind, macht nur einen Sinn, wenn man sich überlegt, wer der entsprechende Krisengewinner sein könnte.

Diesen oder diese glaubte ich im März 2009 identifiziert zu haben.
http://aktientagebuch.blog.de/2009/03/03/paar-werte-oben-5687733

Tatsächlich haben sich diese Werte ganz hervorragend entwickelt.
Die Rede war/ist von AutoZone und O’Reilly Automotive Inc.

Beide verkaufen alles, was der Besitzer älterer Automobile dringend benötigt: Ersatzteile.

„Damals“, im März 2009 notierte die Aktie von O’Reilly noch bei 33 USD, heute bei 85,81 USD auf einem neuen Allzeithoch.” (Blogeintrag vom 19.01.12)

oreilly04_01_12

Heute notiert die Aktie bereits über 92 USD. Warum könnte sie weiter steigen?

Nun, die Rohölpreise und vor allem die Preise für Benzin oder Diesel steigen ohne Unterbrechung immer weiter nach oben.

Heute warnt DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann vor der Gefahr, dass hohe Benzinpreise das Wirtschaftswachstum gefährden könnten (weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/dihk-chef-hohe-benzinpreise-gefaehrden-wirtschaftswachstum_aid_731465.html ).

Den Autofahren bleibt wohl nichts Besseres übrig, als in Zukunft zu sparen und das kann man, indem man den Kauf eines neuen Autos immer wieder verschiebt und das alte Fahrzeug so lange wie möglich fährt. Die fälligen Reparaturen müssen möglichst preiswert sein, so dass Unternehmen wie z.B. O’Reilly in den USA weiterhin vom neuen Trend hin zu immer älteren Fahrzeugen profitieren werden.

Besser wäre es selbstverständlich, wenn sich die Verbraucher neue und sparsamere Fahrzeuge anschaffen würden, doch angesichts der Abzocke an der Tankstelle ist es für viele schlichtweg unmöglich, sich ständig neue fahrbare Untersätze zuzulegen.

Den Mineralölkonzernen wird im Benzinpreispoker der Schwarze Peter zugespielt, jedoch ist eigentlich Vater Staat der größte Preistreiber, der sich über immer höhere Mehrwertsteuereinnahmen an der Tanke freuen kann und noch dazu die “Ökosteuer” und die “Mineralölsteuer” einbehält.

Fazit: Dass unsere Politiker die Steuern senken oder die Pendlerpauschale erhöhen, ist nach dem heutigen Stand der Dinge eher nicht zu erwarten (Autofahrer sind doch keine Banken). Man denke deshalb vielleicht einmal über den Kauf von Ölaktien (wegen der hohen Dividendenzahlungen) oder der Krisengewinneraktien wie z.B. O’Reilly nach.

(Trotzdem ist auch dieser Tagebucheintrag NICHT als Kaufempfehlung zu verstehen.)

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O’Reilly Automative- eine Gewinneraktie auf neuem Allzeithoch

Die Aktie von O’Reilly gehört seit einigen Jahren zu meinen “Tagebuchstammgästen”.

Heute ist es wieder soweit: O’Reilly steigt auf ein neues Allzeithoch.

Zuletzt hatte ich auf die Chancen in dieser Aktie am 19. Januar hier im Blog hingewiesen und geschrieben:

“Glaubt man den Statistiken von Polk (https://www.polk.com), dann halten die US-Amerikaner ihre Autos im Schnitt 63,9 Monate. Im Jahr 2008 waren es noch 59,4 Monate. Gebrauchtwagen befinden sich demnach im Schnitt 52,2 Monate im Besitz ihrer Halter.

Dies sind „krisenbedingte“ Rekordwerte. Der abgedroschene Spruch, wonach Krisen Chancen sind, macht nur einen Sinn, wenn man sich überlegt, wer der entsprechende Krisengewinner sein könnte.

Diesen oder diese glaubte ich im März 2009 identifiziert zu haben.
http://aktientagebuch.blog.de/2009/03/03/paar-werte-oben-5687733

Tatsächlich haben sich diese Werte ganz hervorragend entwickelt.
Die Rede war/ist von AutoZone und O’Reilly Automotive Inc.

Beide verkaufen alles, was der Besitzer älterer Automobile dringend benötigt: Ersatzteile.

„Damals“, im März 2009 notierte die Aktie von O’Reilly noch bei 33 USD, heute bei 85,81 USD auf einem neuen Allzeithoch.” (Blogeintrag vom 19.01.12)

oreilly04_01_12

Heute notiert die Aktie bereits über 92 USD. Warum könnte sie weiter steigen?

Nun, die Rohölpreise und vor allem die Preise für Benzin oder Diesel steigen ohne Unterbrechung immer weiter nach oben.

Heute warnt DIHK-Präsident Hans-Heinrich Driftmann vor der Gefahr, dass hohe Benzinpreise das Wirtschaftswachstum gefährden könnten (weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/dihk-chef-hohe-benzinpreise-gefaehrden-wirtschaftswachstum_aid_731465.html ).

Den Autofahren bleibt wohl nichts Besseres übrig, als in Zukunft zu sparen und das kann man, indem man den Kauf eines neuen Autos immer wieder verschiebt und das alte Fahrzeug so lange wie möglich fährt. Die fälligen Reparaturen müssen möglichst preiswert sein, so dass Unternehmen wie z.B. O’Reilly in den USA weiterhin vom neuen Trend hin zu immer älteren Fahrzeugen profitieren werden.

Besser wäre es selbstverständlich, wenn sich die Verbraucher neue und sparsamere Fahrzeuge anschaffen würden, doch angesichts der Abzocke an der Tankstelle ist es für viele schlichtweg unmöglich, sich ständig neue fahrbare Untersätze zuzulegen.

Den Mineralölkonzernen wird im Benzinpreispoker der Schwarze Peter zugespielt, jedoch ist eigentlich Vater Staat der größte Preistreiber, der sich über immer höhere Mehrwertsteuereinnahmen an der Tanke freuen kann und noch dazu die “Ökosteuer” und die “Mineralölsteuer” einbehält.

Fazit: Dass unsere Politiker die Steuern senken oder die Pendlerpauschale erhöhen, ist nach dem heutigen Stand der Dinge eher nicht zu erwarten (Autofahrer sind doch keine Banken). Man denke deshalb vielleicht einmal über den Kauf von Ölaktien (wegen der hohen Dividendenzahlungen) oder der Krisengewinneraktien wie z.B. O’Reilly nach.

(Trotzdem ist auch dieser Tagebucheintrag NICHT als Kaufempfehlung zu verstehen.)

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Swedish Match: Gut gekaut anstatt geraucht. Aktie auf Allzeithoch!

Die Aktie von Swedish Match befindet sich bereits seit einigen Jahren auf meiner Beobachtungsliste der weltweit besten Trendwerte.

Heute kann der Kurs der in den letzten zehn Jahren im Schnitt um 15% p.a. gestiegenen Aktie von Swedish Match ein neues Allzeithoch markieren.

Das Unternehmen ist ein weltweit erfolgreicher Tabakkonzern mit (wie der Name bereits sagt) Sitz in Schweden. Von Feuerzeugen über Streichhölzer, Tabak für Pfeifen, Zigarren bis hin zu Kautabak bietet das Unternehmen Vieles von dem, was des Tabakanhängers Herz begehrt.

Ein hohes Potenzial sehen Analysten für das Trendprodukt aus dem Hause der Schweden, dem Lutschtabak Snus. Das Produkt wird in kleinen Beutelchen angeboten und soll nach Pfefferminze, Orange oder Mango schmecken. In Schweden bringt es Swedish Match in diesem Segment auf einen Marktanteil von über 85%. Wie alle Tabakkonzerne glänzen auch die Schweden mit einer sehr hohen Gewinnmarge.

Warum bleibt die Aktie trotz Allzeithochs weiterhin interessant?

Die Aktie von Swedish Match bleibt weiterhin sehr interessant, da Snus in der EU bislang noch verboten ist. Sollte diese Tabakrichtlinie eines Tages geändert werden, würde sich von heute auf morgen ein neuer Markt eröffnen.

In das langfristige Trend Depot habe ich ebenfalls eine Tabakaktie aufgenommen, mich jedoch für Philip Morris entschieden und nicht für Swedish Match.

swedishmatchphmorris

Blau: Philip Morris, schwarz: Swedish Match

Der Grund war der, dass sich die Philip-Morris-Aktie zum Kaufzeitpunkt trendstärker präsentierte. Die Amerikaner wachsen zudem sehr dynamisch in Asien und die Dividendenrendite der Aktie betrug zum Kaufzeitpunkt mehr als 5%, wohingegen Swedish Match auf ca. 2,5% kam.

Der Hauptgrund war aber der, dass auch in Krisenzeiten geraucht wird. Nach wie vor besteht die große Gefahr, dass der Aufschwung (vor allem dann, wenn tatsächlich gespart werden sollte, um den Euro doch noch zu retten) sehr abrupt zu Ende gehen könnte. Deshalb trägt die Beimischung von Tabakwerten durchaus zu einer Stabilisierung des Gesamtdepots bei.

Langfristige Investoren haben in den letzten 15 Jahren mehr als 1000% mit dieser Aktie gewonnen.

swedishmatchlangfrist

Das sollte doch ein Grund sein, Werte wie Swedish Match denjenigen vorzuziehen, die täglich „überall“ ausführlich diskutiert werden. Doch was logisch klingt, ist es zumindest beim Thema Börse nicht. Der Mensch ist ein Schnäppchenjäger und hält stets nach vermeintlichen „Sonderangeboten“ Ausschau, also in dem Fall Aktien, die stark gefallen sind, weil diese dann „Potenzial“ besitzen würden.

Ich bin da anderer Meinung, da meine Erfahrungen mich gelehrt haben, dass “Verliereraktien” meist die Verlierer bleiben und viele “Gewinneraktien” auch über einen langen Zeitraum zu den Gewinner zählen.

Vielleicht ist es besser eine „Gewinneraktie“ zu teuer gekauft zu haben als eine Verliereraktie überhaupt?

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