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Kinder & Sozialversicherung

Werde mit Kindern auch in die Rentenversicherung gezwungen!

Jeder soll so viele Kinder haben, wie er mag. Aber gerade bei der gesetzlichen Rentenversicherung wirkt der ungeschriebene sog. „Generationenvertrag“. Dieser hat implizit zwei Beitragsbestandteile: Zahlungen und eine Nachfolgegeneration heranziehen, weil sonst macht das Umlagesystem keinen Sinn. Wer also einen Vertragsbestandteil nicht erfüllt, kann nicht die volle Leistung am Ende erwarten.

Da das aber heute nur geringfügig so ist, möchte ich gerne aus der gesetzlichen Rentenversicherung aussteigen! Leider werde ich gezwungen weiter zu zahlen, obwohl ich weiß, dass wegen des wenigen Nachwuchses ich später weniger rausbekomme. Können die anderen doch sehen, wer ihre Renten mal irgendwann bezahlt. Dabei geht es mir nicht darum, dass ich heute ungern für meine 4 Kinder aufkomme! Die Krönung: Weil das Rentenproblem bekannt ist, sollen wir alle privat vorsorgen, was ich mir nun nicht noch oben drauf leisten kann.

 

Automatisches Fahren

Endlich schert kein LKW mehr 3m vor mir aus, was mir mein Leben und meine Gesundheit danken 😉

Da die Fahrstühle seit längerem (aber noch nicht immer) voll automatisch fahren, Telefongespräche automatisch verbunden werden, Kraftwerke gesteuert ohne zu explodieren, Flugzeuge per Autopilot fliegen…
Es wird immer Unfälle geben, aber mit Sicherheit wird es weniger Unfälle geben, weniger Verkehrstote, damit niedrigere Versicherungsbeiträge, längere Fahrzeiten, weniger Verbrauch/Umweltverschmutzung, weniger Staus.
Nur mit den Höchstgeschwindigkeiten wird’s wohl schwierig, und die vielen Fahrerjobs werden in 30 Jahre weg sein. So, wie die Buttenmann , Telefonisten, Fahrstuhlführer, Lichtputzer, Flößer, Brunnenmeister, Bremser bei der Eisenbahn, Bomätscher (Schiffzieher), Heizer..
Kennt die Berufe überhaupt noch jemand? Vermisst sie jemand? Sind nicht Fahrstuhl, Licht, Flussüberquerung, Eisenbahn etc. viel sicherer geworden?

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Historischer_Beruf

 

Erbschaftssteuer
Vermögen ist Vermögen, egal

Vermögen ist Vermögen, egal ob in einer Firma verpackt oder nicht. Das würde auch keine Erbe ausschlagen. Ob Arbeitsplätze am Ende verloren gehen hängt überhaupt nicht von der Erbschaft ab, wenn es nicht ausgerechnet ein Kleinbetrieb ist, der vom Nachfolger nicht mehr richtig geführt wird.

Darüber hinaus ist die Vergünstigung verdeckt noch viel größer (immer aufs Kleingedruckte achten): Selbst wenn auf Grund der allgemeinen Lohnsteigerung bei gleichem Personalaufwand die Mitarbeiterzahl sinkt – durchaus um 15% und mehr in den 7 Jahren – gibt es die Vergünstigung immer noch! Da muss man schon Kahlschlagmentalitäten an den Tag legen, um überhaupt Steuern zu zahlen.

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Besitz endet mit dem Tod

Besitz endet mit dem Tod. Dass ein Anspruch auf Schenkung für die Kinder besteht ist eine Tradition der Monarchie und passt damit nicht mehr wirklich in unsere Grundwerte.

Darüber hinaus auch noch Steuerfreiheit damit zu begründen, dass nicht ausreichend Liquidität zur Verfügung steht (jedes Vermögen lässt sich beleihen), ist so, als ob ich dem Finanzamt sage, dass ich meine Steuern nicht zahle, weil ich das Geld schon ausgegeben habe.

 

KiTa Verdienst

Echte Verdienstrelationen

Die realen Verdienstrelationen veranschaulicht zum Beispiel die Verdienststrukturerhebung des statistischen Landesamtes BW (http://www.statistik-bw.de/ArbeitsmErwerb/Verdienste/VSE_Berufe.asp?Y ). Dort liegt die Erzieherberufsgruppe (bereinigt um Wochenarbeitszeit) knapp unter dem Niveau von Pförtnern, Lagerverwalter, BüroHILFSkräften und „Baggerfahrer“. Und weit unter Berufen wie Buchhalter (+1000 € p.M.), Einkäufer (+1000), Blechpresser (+650), Technische Zeichner (+600), die weder eine noch längere Ausbildungszeit benötigen oder eine höhere Verantwortung abverlangen. Mit Verantwortung meine ich dass Risiken für Gesundheit,  Leib und Leben eine Rolle spielen oder wesentliche materielle Risiken im Einflussbereich liegen. Daher verstehe ich den Kuschelkurs der Arbeitnehmerseite nicht ganz.

 

 

Pragmatismus und Pessimismus zu Partnerschaft und Ehe

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